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Liedtexte | Nähkästchen

Aktualisiert: 22. Nov 2019




Ich bin ja kein Liedtexter, aber so viel weiß ich dann doch, dass Texte, die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen Texte die sich wiederholen, nicht besonders interessant oder berührend sind.


Sondern absolut abschreckend.

Die Musik des Mainstream entwickelt sich. Mehr denn je sind Meditation und Trance Inbegriff von schöner Musik, und darin sehe ich persönlich - ich weiß, es ist Geschmackssache - kein Problem. In einer Gesellschaft, die zerrissen ist zwischen ununterbrochenem Höchstleistungszwang und dem befreienden Rausch des abendlichen Freiseins ist es ja auch nicht weiter verwunderlich. So erklärt sich, dass Melodien schlichter werden und sich mehr wiederholen. Sie wollen ein schönes und intensives Gefühl von Freiheit und Glück entstehen lassen, dabei aber nicht zu anspruchsvoll sein.

Aber eines wird, zumindest was mich betrifft, niemals eine Trance einleiten: wenn die Texte dasselbe tun. Mich treibt das zur Rage. Ich liebe Zeilen, die sich reimen oder aneinander anlehnen, aber irgendeinen noch so kleinen textlichen Unterschied muss ich hören - und lesen, nebenbei -, sonst verkehrt sich das intensiv Schöne sehr schnell ins intensiv Hässliche. Mir bluteten demgemäß schon vor etlichen Jahren nur noch die Trommelfelle, als aus dem Radio nur noch der Text "Tonight, tonight, tonight, tonight, tonight, tonight" ertönte...

Geht es euch auch so?

Falls ja, bleibt einerseits die Frage, warum das so ist. Ich bin ja kein Neurologe oder was auch immer, ich verstehe nicht zwangsläufig, warum ich was empfinde. Die andere Frage ist, warum diese fürchterlich faulen Texte sich immer wieder - und immer mehr, wie es scheint - in die Massenmedien einschleichen. Könnte es sein, dass die Kunstschaffenden ihre Mitmenschen in großem Stil verkennen?




Bis bald! euer Schreibotter






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