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Schreibotter sticht in See | Patreon

Aktualisiert: 24. Nov 2019




Ich habe jetzt Patreon!

Scrollt ein bisschen nach unten, wenn ihr meine Seite und einen Überblick über die Rewards erhalten möchtet, die ich mir für euch überlegt habe. Habt ihr vielleicht noch eine andere Idee, wie Patrons belohnt werden könnten? Schreibt mir gerne einen Kommentar auf Twitter!





Ein Jahr ist vergangen, der Blogmarathon ist beendet.

Und jetzt?



Es mag bereits wie eine Reise erscheinen, die wir da gemeinsam bewältigt haben. Ihr habt schon mehrere hundert Seiten von mir lesen können, manches darunter besser als anderes. So viel ist sicher – es wäre zu schade, es sich dabei bewenden zu lassen. Der Blog wird stete Programmänderungen durchlaufen, aber er wird uns erhalten bleiben. Beiträge werden nach wie vor auf Twitter & Facebook erscheinen. Für mich jedoch ist der Augenblick gekommen, den nächsten Schritt zu gehen.


Die Entscheidung, wie genau, habe ich mir nicht leicht gemacht. Bis vor einem Monat war es noch der Plan, nur mein erstes Buch, das ja inzwischen erschienen ist, im Selbstverlag zu veröffentlichen – anschließend sollte ich die traditionelle Route einschlagen, im Glauben, dort würde ich unterstützt. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr sicher. Ich möchte Literaturvertrieben nicht unterstellen, dass sie keine fairen Partner seien, aber die Erkenntnis, dass sie mir nur begrenzt helfen können, ist unvermeidlich.

Die Mechanismen in der Buchindustrie orientieren sich nicht daran, was auf das meiste Interesse stößt, sondern was sich am sichersten verkaufen lässt. Das ist ein sehr großer Unterschied. Immer, wenn ich in einem Exposé schreiben sollte, an welchem anderen bereits veröffentlichten Titel ich mich orientiert habe oder welche Kuchensorte mein »idealer Leser« am liebsten isst (ich übertreibe, aber ich übertreibe nicht sehr), fühlte ich bereits, dass ein System, das solche Fragen an mich richtet, an mir nur mäßig, wenn überhaupt, interessiert sein kann. Ich weiß, was und warum ich es schreibe. Ich bin am Produkt orientiert, an nichts sonst. Aber dieses Produkt kann nicht in drei Sätzen erläutert werden. Ich vermute, dies ist das Schicksal aller Philosophen, die Literatur schreiben möchten. Es gibt keine statistischen Informationen über die Frage, ob meine Leser eher Bienenstich oder Blaubeermuffins mögen. Es wird sie in hundert Jahren vielleicht geben, wenn ich vielleicht nicht mehr in einem avantgardistischen Licht erscheinen werde. Aber das ist müßig, denn so lange möchte ich mich nicht gedulden. Und ich habe die Sorge, dass die Furcht vor Neuem, die die großen Spieler in der Geschäftswelt so offensichtlich umtreibt, zu meinen Lebzeiten nur noch größer werden könnte.

Kurzum, statt es in einem System zu versuchen, in dem ich nichts verloren habe – nochmals, ich möchte dieses System nicht schlechtreden und niemandem sonst von ihm abraten, außer, sie sehen sich in derselben Situation – möchte ich mich stattdessen ausschließlich dem Urteil derer aussetzen, für die ich schreibe:

Euch.

Ich bleibe im Selbstverlag.




Falls jemand mich im Besonderen unterstützen möchte, wird das bald möglich sein, und zwar über Patreon! So kann ich die Kosten meines Blogs decken und mich den großen zeitlichen Investitionen, die es bedeutet, meine Bücher selbst zu vertreiben, entspannter zuwenden. Ich habe mir auch schon einige Rewards ausgedacht, um mich zu bedanken, aber vielleicht habt ihr ja noch mehr Ideen? Falls ja, schreibt sie mir immer gern. Ich bin gespannt und richte mich nur zu gerne nach euch aus.


Schreibotter auf Patreon


Ich muss aber auch sagen – eure Spenden sind eine großartige Hilfe, aber euer Interesse, eure Kommentare und Retweets helfen mir noch viel mehr und kosten euch überhaupt nichts. Für mich ist das Risiko im Selbstverlag, unbeachtet unterzugehen, selbst wenn ich gute Geschichten abliefere, nicht eben kleiner. Aber gegen diese Gefahr kann und möchte ich vorsorgen.



Ich liebe es, wenn eine Sache sich dadurch zu beweisen hat, was sie taugt, und in nichts sonst. Ich liebe es, mit euch so unmittelbar verbunden zu bleiben. Ihr sollt darüber, was aus meinen Büchern wird, entscheiden. Dass ich meine Texte selbst lektorieren, selbst setzen und über das Cover, wenn ich es schon nicht mache, schlussendlich selbst richten kann, sehe ich bei all dem nicht als Bürde an, sondern als Bonus. Ein Selbstlektorat ist schwer, aber es wird leichter durch Testleserinnen und Testleser, die ich ab jetzt früh und ausgiebig einzubeziehen gedenke. Und meinen Text zu setzen – das ist für mich die Kirsche auf der Torte! Aber darüber könnt ihr selbst urteilen.



Ich hoffe, ich konnte euch ein gutes Bild davon verschaffen, wie es mit mir, dem Schreiben und allem anderen weitergehen wird. Die Reise, so viel weiß ich, hat gerade erst begonnen. Und ihr seid eingeladen, mitzukommen.



Bis bald!

euer Schreibotter







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